Ins Bienenjahr 2018

15 Bienenvölker und ihre zwei Imker starten hochmotiviert in die Saison 2018. Um unsere Bienen vor insekten-unfreudlicher Landwirtschaft zu bewahren, mussten wir vorübergehend einen Standort räumen. Ein adäquater Ersatzstandort in unmittelbarer Flugnähe zu einem Biorapsfeld wurde bereits bezogen.

Dem Bergahorn sei Dank, haben die Stadtbienen schon fast den ersten Honigraum gefüllt. Die Landbienen warten derweil geduldig auf die Kirsch- und die Rapsblüte.

Vorausgesetzt, wir werden von keinem späten Winterrückfall überrascht, verspricht die Saison 2018 schon jetzt eine ertragreiche zu werden.

Wintermarkt - die Zweite

Letzten Sonntag haben wir erneut unser Glück auf dem Altfraunhofener Wintermarkt versucht. Unser Honig-, Met- und Propolis-Sortiment haben wir durch verschiedene Bienenkosmetik-Artikel ergänzt. Also Kosmetik aus Bienenprodukten. Nicht Kosmetik für Bienen.

Dank mehrerer Wärmflaschen und einer Thermoskanne Tee haben wir den Tag nicht nur vermeidlich warm sondern auch durchaus erfolgreich verbracht. Vielen Dank, liebe Honigesserschaft, für so einen positiven Start ins Wintergeschäft.

Bienenherbst

So schnell kann es gehen, da ist das Bienenjahr 2017 schon fast wieder vorbei. Eingebracht hat es uns eine Rekordernte von ca. 600 kg Blüten-, Linden- und Waldhonig!

Dank der neuen programmierbaren Super-Duper-Ultra-Angeber-Schleuder fliegt das Zeug jetzt auch sehr elegant und fast wie von selbst aus den Waben. Der Laie möge sich hierbei ein wunderschönes futuristisches Gerät aus Edelstahl vorstellen, welches auf Knopfdruck und so leise wie eine Trambahn startet und je nach Geschick des Beladenden dann unter Umständen ein erstaunliches Eigenleben entwickelt.

Wenn dieses technologische Wunderwerk nach etwa 2 Minuten rasanter Fahrt wieder langsam zur Ruhe kommt, sind beide Seiten unserer kostbaren Waben von jedem bisschen Honig befreit, das dort jemals eingelagert wurde.

Den Hersteller wollen wir an dieser Stelle nicht nennen, sonst geht diese Lobeshymne glatt als Werbung durch.

 

Wie dem auch sei, die Saison geht langsam zu Ende und unsere Honigwerkstatt wird Stück für Stück wieder eingepackt. Die Eimer sind im dunklen kühlen Keller eingelagert und warten auf den Appetit ihrer Fangemeinde.

Und auch unsere Blumenwiese, mit der wir unseren lieben Angestellten und allen anderen geneigten Betrachtern, ein bisschen Natur zurückgeben wollten, kann ganz unbescheiden als voller Erfolg gefeiert werden.

Zeitalter der Zombienen

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten konnten wir uns nun doch mit einem Volk (ein weiteres ist schon in Planung) im Herzen Münchens festsetzen. Dass es sich bei dem neuen Standort ausgerechnet um einen Friedhof handelt, mutet zunächst etwas morbide an, stellt sich aber auf den zweiten Blick als wahres Bienenparadies heraus. Ein Teppich aus Elfen-Krokussen stillt den ersten Hunger im März.

Wie die Jahre zuvor, wollen die Provinzbienen auch 2017 übertrieben viel wachsen. Wir blicken also gespannt in die kommende Saison und erwarten frohen Mutes neue Ernterekorde. Die äußerst ausgeklügelte Strategie, um dieses Unternehmensziel zu erreichen, lautet: mehr Bienen!

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Eisige Premiere

Fast scheint es als wolle der Föhnwind der letzten Tage mit viel Sonne und Temperaturen bis 20 Grad die Herbstlaune aus den Köpfen blasen und dafür entschädigen, dass es in der zweiten Novemberwoche gar so eisig war.  Gerade diese Woche haben wir uns natürlich für unsere Wintermarkt-Premiere ausgesucht - weil: einfach kann ja jeder!

So sind wir also unter Aufbietung von reichlich unfreiwillig rekrutiertem Personal und Hilfsmitteln (eine Wärmflasche hält sogar in der Kälte bis zu 3 Stunden!!!) irgendwie und ohne den Verlust von Körperteilen über den Tag gekommen.

Eine schöne Erfahrung war's in jedem Fall und auch das Tagesziel (die Standmiete ausgleichen) wurde erreicht.

Vielen herzlichen Dank also an dieser Stelle an unsere fleissigen Helfer und treuen Honigkunden.

Und im nächsten Jahr sind wir wohl auch wieder dabei!

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